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Death Valley USADeath Valley, übersetzt Tal des Todes, ist ein Wüstengebiet im Westen der USA. Dabei liegt Death Valley mit seinem dazugehörigen Nationalpark zum größten Teil auf kalifornischem Gebiet sowie zu einem kleinen Teil in Nevada. Death Valley wird vor allem durch goldgelbe Sanddünen, farbige und öde Felsen und Salzebenen geprägt.

Der Nationalpark misst eine Fläche von 13.600 qkm und weist erhebliche Höhenunterschiede auf. So liegt zum Beispiel der Telescope Peak in einer Höhe von 3.366 m und der Badwater ungefähr 85,5 m unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste Ort der USA. Aus diesem Grund zählt das Wüstengebiet zu den heißesten Plätzen der gesamten Erde. Zwischen den Monaten Mai bis September herrscht hier eine sehr große Hitze mit durchschnittlichen Temperaturen von 47 Grad Celsius im Schatten. Zudem kann die Bodentemperatur auf 95 Grad Celsius ansteigen.

Death Valley wurde im Jahr 1994 zum Nationalpark ernannt und mehr als eine Millionen Touristen besuchen das Wüstengebiet jährlich. Durch die gute Infrastruktur im Nationalpark können fast alle Attraktionen besichtigt werden.

Dagegen sind einige Wüsten, zum Beispiel im Südwesten des Landes quasi unzugänglich. Über die State Route 178 kommen Touristen oder Besucher zudem auch schnell zum Yosemite Nationalpark oder nach Las Vegas.

Die Geschichte des Death Valley ist heute noch sehr umstritten. Der Großteil des Wüstengebietes soll vor ungefähr drei Millionen Jahren entstanden sein. Die Shoshone Indianer bewohnten das Gebiet schon vor Tausenden Jahren. Im Jahr 1849 entdeckten dann Goldsucher zufällig das Wüstengebiet, als sie auf dem Weg zu ihren Minencamps waren.

Noch heute sind in dem Wüstengebiet einige Geisterstädte zu besichtigen. Ein besonderes Highlight ist die Geisterstadt Rhyolite am Ostrand von Death Valley. Rhyolite wurde im Jahr 1905 gegründet. Nur fünf Jahre später waren von den 10.000 Einwohnern nur noch wenige Einwohner übrig. Zu sehen gibt es in der Geisterstadt das berühmte Flaschenhaus sowie zahlreiche gut erhaltene Gebäude.

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